Senator John Fetterman, der Demokrat aus Pennsylvania, wies am Samstag öffentlich das zurück, was er KI-Weltuntergang nannte, und warnte, dass China von einer Überreaktion der Vereinigten Staaten profitiere, da die beiden Länder um die Vorherrschaft in der künstlichen Intelligenz konkurrieren.
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Was Fetterman sagte
Fetterman reagierte auf eine Bloomberg-Analyse, in der er den schrumpfenden Vorsprung der USA vor China im KI-Wettbewerb und das schnellere Tempo, mit dem chinesische Unternehmen fortschrittliche Modelle einsetzen, untersuchte. Der Senator von Pennsylvania teilte den Bericht mit und argumentierte, dass Fortschritte in der KI für die nationale Sicherheit von entscheidender Bedeutung seien.
Die Vorherrschaft der KI und die Dominanz im Energiebereich untermauern unsere nationale Sicherheit, schrieb Fetterman.
Er ging noch weiter und argumentierte, dass ein Rückzug aus der aufkommenden Technologie nur den amerikanischen Konkurrenten zugute kommen würde.
„China treibt unsere Überreaktion weiterhin voran und profitiert davon“, schrieb er. Ich lehne die politische Nachgiebigkeit und Übertreibung in Bezug auf Rechenzentren oder den Untergang der KI ab.
Ein Demokrat bricht mit den KI-Skeptikern seiner Partei
Der Beitrag vom Samstag war der jüngste in einer Reihe von Erklärungen, in denen Fetterman sich innerhalb der Fraktion der Demokraten als kompromissloser Befürworter der KI-Beschleunigung positioniert hat. Anfang des Monats reagierte er auf einen Bericht, wonach Senator Bernie Sanders aus Vermont eine mögliche Pause bei der KI-Entwicklung erwäge, mit dem Argument, dass ein solcher Schritt von Peking begrüßt würde.
Amerika müsse bei der Entwicklung der KI führend sein, sonst leben wir unter den Regeln Chinas, schrieb Fetterman damals. Das darf nicht passieren.
Der Hintergrund ist eine echte Spaltung innerhalb der Demokratischen Partei darüber, wie mit dem KI-Ausbau umgegangen werden soll. Im März kündigten Sanders und die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez auf einer Pressekonferenz den Artificial Intelligence Data Center Moratorium Act an, ein Gesetz, das darauf abzielt, den Bau neuer KI-Rechenzentren zu stoppen. Fetterman wehrte sich damals energisch und bezeichnete den Vorschlag als „China First“-Politik.
Der Washington Examiner berichtete, dass Fettermans jüngste Äußerungen auch einer Anordnung des Gouverneurs von Pennsylvania, Josh Shapiro, zu KI und Rechenzentren folgten – dem demokratischen Exekutivdirektor seines eigenen Staates, der die Kluft zwischen Beschleunigung und Vorsicht unter den Demokraten um einen weiteren Datenpunkt verschärft.
Übereinstimmung mit Trump in Bezug auf KI
Fettermans Haltung stellt ihn weitgehend auf die Seite von Trump, wenn es um die Notwendigkeit geht, die KI-Entwicklung zu beschleunigen und die Rechenzentrumspräsenz des Landes zu erweitern. Anfang dieser Woche ermutigte der Präsident Gouverneure und lokale Beamte, den Bau von KI-Rechenzentren zu begrüßen. Dies ist Teil einer Regierungsoffensive, die die inländische KI-Kapazität als wirtschaftliches und nationales Sicherheitsgebot darstellt.
Es handelt sich um eine bemerkenswerte Anordnung politischer Koalitionen: Ein progressiv orientierter demokratischer Senator aus einem Swing-State wiederholt den KI-Akzelerationismus einer republikanischen Regierung, während Mitglieder beider Parteien – vom demokratischen Sozialisten Sanders bis zu lokalen Aktivisten, die in ihren Gemeinden gegen Rechenzentrumsprojekte kämpfen – auf Verlangsamungen, Moratorien und strengere Aufsicht drängen.
Die Politik der KI in einem Swing State
Pennsylvania steht im Zentrum der Energie- und Computerpolitik, die die KI-Debatte neu gestaltet. Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Strom, und Staaten, die um KI-Infrastrukturprojekte konkurrieren, kämpfen mit Netzkapazitäten, Widerstand in der Gemeinde und Arbeitsfragen – dieselben Spannungen, die in Gemeinden von Alberta, Kanada, wo die Bewohner ein Rathaus über ein 13-Milliarden-Dollar-Meta-Rechenzentrum überfüllt haben, bis hin zu Kleinstädten im gesamten Mittleren Westen der USA zu Gegenreaktionen geführt haben.
Fettermans Mitteilungen deuten darauf hin, dass er ein politisches Kalkül aufgestellt hat, dass die Wähler das Eintreten für Arbeitsplätze, Energieentwicklung und Technologieführerschaft gegenüber Vorsicht belohnen – eine Wette, die der nationalen Sicherheit beim KI-Wettlauf mit China Vorrang einräumt. Diese Formulierung hat sich auf beide Parteien ausgeweitet, da sich Washingtons Haltung gegenüber der chinesischen KI-Industrie – von Chip-Exportkontrollen bis hin zu Verboten chinesischer Robotikplattformen – in den letzten zwei Jahren verschärft hat.
Da bereits Gelder aus der KI-Branche in die Zwischenwahlen 2026 fließen – Ausgaben in zweistelliger Millionenhöhe im Zusammenhang mit den großen KI-Unternehmen haben auf den Prüfstand gestellt – wird sich die innerdemokratische Spaltung über die KI-Politik wahrscheinlich verschärfen. Unterdessen erwägt der Kongress weiterhin strengere Sicherheitsmaßnahmen, einschließlich eines parteiübergreifenden Vorschlags der Abgeordneten Ted Lieu und John Moran, der einen sogenannten Kill-Switch für betrügerische KI-Agenten erfordern würde. Ob Fettermans akzelerationistische Position zur Mainstream-Haltung der Partei wird oder ein Ausreißer bleibt, könnte eine der prägenden KI-Politikgeschichten des Wahlzyklus sein.
Warum es wichtig ist
Die KI-politische Debatte in Washington hat sich zunehmend von abstrakten Fragen der Sicherheit und Voreingenommenheit zu konkreten Kämpfen um Rechenzentren, Energie und Arbeitsplätze verlagert. In diesem Kampf sind Fettermans Kommentare ein Signal dafür, dass die Pro-Build-Koalition möglicherweise nicht den traditionellen parteipolitischen Linien folgt – und dass das Argument der chinesischen Konkurrenz die stärkste rhetorische Waffe im Arsenal der Beschleunigungsbefürworter bleibt.
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