Die Gewinnberichte von Microsoft und Amazon vom 31. Juli 2026 haben das Vertrauen in den Ausbau der künstlichen Intelligenz wiederbelebt und die Aktien großer Speicherchip-Hersteller auf die besten Tagesgewinne seit Jahren gebracht. SK Hynix stieg um etwa 25 bis 28 Prozent und Samsung legte um mehr als 20 Prozent zu, nachdem die beiden Technologiegiganten signalisiert hatten, dass ihr milliardenschwerer Kaufrausch für KI noch lange nicht vorbei sei. Weitere Informationen zum Kapital, das in die KI-Infrastruktur fließt, finden Sie in unserer KI-Geschäftsberichterstattung.

Die von CNBC, Firstpost und Bloomberg berichtete Rallye markierte eine deutliche Kehrtwende nach einem düsteren Juli für KI-bezogene Aktien. Es verdeutlichte eine zentrale Frage, die den Markt beschäftigt: Werden die größten Technologieunternehmen weiterhin Geld in die KI-Infrastruktur stecken, oder werden sie sich zurückziehen?

Amazon steigert die Ausgaben auf über 220 Milliarden US-Dollar

Die Ergebnisse von Amazon lieferten die eindeutigste Antwort. Das Unternehmen sagte, es erhöhe seine Kapital- und KI-bezogenen Ausgaben auf ein jährliches Tempo von etwa 220 Milliarden US-Dollar, da seine Cloud-Sparte – die intern als „boomend“ beschrieben wird – weiterhin eine enorme Nachfrage nach KI-Rechnungen aufnimmt. Die Ergebnisse von Microsoft waren ähnlich beruhigend, wobei das Management nachhaltige Investitionen in Rechenzentren und KI-Kapazität betonte.

Die Los Angeles Times und Bloomberg bezeichneten die Ergebnisse beide als Beweis dafür, dass der KI-Kaufrausch der Big Tech „nach wie vor solide“ sei. Nach wochenlangen Zweifeln – teilweise ausgelöst durch einen brutalen Ausverkauf bei KI-Aktien Anfang Juli – beruhigten die Ergebnisse die Anleger, dass die Nachfrage nach Chips, Speicher und Hardware für Rechenzentren nicht nachgelassen hat.

Ein dramatischer Aufschwung für Chiphersteller

Die Marktreaktion war unmittelbar und heftig in die andere Richtung. SK Hynix aus Südkorea, der weltweit größte Anbieter von Speicher mit hoher Bandbreite für KI-Beschleuniger, verzeichnete mit einem Anstieg von bis zu 28 Prozent eine seiner besten Sitzungen aller Zeiten. Der Rivale Samsung legte um mehr als 20 Prozent zu, wobei Proactive und NDTV Profit den Anstieg als Chiphersteller bezeichnen, die ihre „besten Tage“ erleben.

Die Gewinne verteilten sich auf ganz Asien. Die Aktien von Chip- und Halbleiterausrüstungsherstellern von Japan bis Taiwan stiegen entsprechend, da die Anleger die Nachfrageaussichten für die Komponenten neu berechneten, die das KI-Training und die Inferenz unterstützen.

Kontext: Ein brutaler Juli für KI-Aktien

Die Hilfskundgebung war umso dramatischer, als ihr vorangegangen war. Der Juli war eine Bestrafung für KI-gefährdete Aktien. Eine aufsehenerregende Implosion verdeutlichte die Volatilität: Der Hedgefonds Situational Awareness, der auf aggressiven KI-Aktienwetten basiert, musste laut einem von Reuters gemeldeten Brief an Anleger allein im Juli einen Rückgang seines Portfolios um rund 67 Prozent hinnehmen.

Reuters berichtete separat, dass Citadel nach der Pleite die meisten Aktienbestände von Situational Awareness gekauft habe, ein Zeichen dafür, dass größere Spieler den Ausverkauf als überzogen ansahen. Die Einnahmen von Microsoft und Amazon bestätigten diese Ansicht effektiv und bestätigten, dass die Ausgaben der Endkunden für KI-Hardware immer noch auf Rekordniveau liegen.

Ein Vertrauensbeweis von innen heraus

Die Rallye wurde durch einen seltenen Vertrauensbeweis von Insidern verstärkt. AD HOC News berichtete, dass der Vorstandsvorsitzende von SK Hynix zum ersten Mal persönlich Aktien des Unternehmens gekauft habe, ein Schritt, den Anleger als Signal dafür interpretierten, dass die Führung glaubt, dass die Aktie nach der Talfahrt im Juli unterbewertet war. Insiderkäufe auf diesem Niveau sind ungewöhnlich und haben dazu beigetragen, die Erholung während der Sitzung aufrechtzuerhalten.

Warum die Ausgaben wichtig sind

Die Kapitalzusagen von Amazon und Microsoft sind wichtig, weil sie das nachgelagerte Signal für die gesamte KI-Hardware-Lieferkette sind. Wenn Hyperscaler ihre Ausgabenprognosen erhöhen, fließt das Geld zu den Beschleunigern von Nvidia, den Speicherchips von SK Hynix und Samsung, den Gießereien, die sie herstellen, und den Energie- und Baufirmen, die die Rechenzentren bauen.

Für Anleger, die begonnen hatten, sich zu fragen, ob die KI-Nachfrage eine Blase sei, boten die Gewinne Beruhigung. Für die Chiphersteller, deren Aktien im Juli angeschlagen waren, war es eine Lebensader. Und für die gesamte KI-Branche war es eine Erinnerung daran, dass der Ausbau der Infrastruktur – so teuer und umstritten er auch ist – keine Anzeichen einer Verlangsamung zeigt.

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